#54 Gut schlafen mit 3 Kindern? Meine 9 Regeln (Marcos Tagebuch Folge 14)
Shownotes
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02:13 kein spätes Essen 04:35 Koffein nach 14 Uhr 05:23 Schlaf managen (Baby) 08:11 Schlaf managen (Schulkind) 11:12 Recovery beim Sport 14:47 Trinken nach 19 Uhr 15:30 Ab 21 schlafen 17:51 Kindle lesen 20:35 Gedanken aktiv managen
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(0:00 - 0:12)
Neun Regeln, Habits für guten Schlaf. Besonders, wenn man Ehemann ist und Familienvater und drei Kinder zu Hause hat und noch auch einen relativ stressigen Beruf und viele andere Dinge. Wir müssen unbedingt gut schlafen.
(0:13 - 3:22)
Markus, Longevity, Tagebuch, Folge 14. Ich habe als 20-Jähriger immer gedacht, mein Gott, fuck it, der Schlaf. Also wer muss schon schlafen, ja, fünf Stunden reichen.
Ich fühle mich ja okay am nächsten Tag. Mittlerweile, das wissen wir alle, wer diesen Podcast hier hört, Schlaf ist extrem wichtig und es passieren ganz viele wertvolle Dinge im Schlaf, deshalb sollen wir gut schlafen und ehrlich gesagt mittlerweile mit 40, da hat man das Gefühl auch, man möchte schon viel lieber gerne fit in den Tag starten und der Tag macht auch viel mehr Spaß und jetzt zahlt es eben auch noch extrem ein auf ein Longevity-Konto und auf so vielen Ebenen, allein weil im Schlaf diese ganzen wertvollen Prozesse stattfinden, aber was passiert, wenn ich ausgeschlafener bin? Weniger Hunger, ich bin aktiver, kann mehr Sport machen, was wieder dazu führt, dass alles besser wird. Ich werde viel bessere Entscheidungen in den Tag treffen.
Das ist wirklich ein sehr zentrales Element, das glaube ich viele einfach hinten anstellen und das hat mich unser lieber Dr. Trizzi ganz intensiv auch gelehrt. Das ist ein sehr wichtiges Element. Ist in diesem Sinne herzlich willkommen zu Markus' Longevity-Tagebuch, Folge 14.
Ich bin einer der Gründer von Longgame und darf hier aus der Praxis berichten, was der Herr Dr. Trissler so mit mir immer anstellt und wie sich meine Longevity-Reise anfühlt. Die hat logischerweise auch viel zu tun mit meiner Frau, weil viele Dinge, die man umsetzen will im gesundheitlichen Bereich, spiegeln sich wieder in täglichen Habits, die man dann logischerweise gemeinsam mit seiner Frau und seiner Familie vor allem auch auf die Kette kriegen muss. Allen voran das Thema Schlaf.
Ich führe jetzt durch neun Punkte. Ich glaube, wenn man sich an die hält und ich habe jetzt keine Schlafprobleme an sich, dann muss man da glaube ich viel tiefer rein. Es gibt auch tolle Folgen auf dem Longgame-Podcast dazu.
Ich empfehle ganz speziell Folge 13, warum du Schlaf wie deinen Beruf behandeln solltest und das ist für mich auch hier quasi die übergeordnete These. Hey, ich muss mich professionalisieren in Sachen Schlaf und das muss ich einmal zulassen und rausgekommen sind bei mir neun Punkte aus der Praxis, die ich euch mitgeben möchte, wie meine Frau und ich das tun. Relativ kompakt.
Ich glaube, dann hat man viel davon und kann hoffentlich, setzt mal die Hälfte davon um oder gerne auch alle und guckt mal, das macht glaube ich wirklich einen großen Unterschied. Punkt Nummer 1. Kein spätes Essen. Habe ich lange Zeit, glaube ich, ignoriert.
Ich rede hier ganz viel darüber in meiner Praxis. Irgendwie scheint das ein wichtiges Thema bei mir zu sein. Das weiß ich.
Ich glaube, es trifft aber viele und ich glaube, es trifft mehr von euch, als die es denken. Warum? Weil es bei mir auch so war, dass es lange Zeit unterm Tisch war und ich habe immer das Gefühl, meine Frau sagt es heute noch, also wenn ich so richtig voll gefressen bin mit einem dicken Bauch, dann schlafe ich eigentlich richtig gut und so war das in meiner Studentenzeit auch und so fühle ich es auf eine gewisse Art und Weise auch heute noch. Dann geht man irgendwie auch zufrieden ins Bett.
Wenn du dir dann aber anschaust, was in der Nacht passiert, deine Schlafkurven, ja mit so Armbändern kann man das ja alles wunderbar messen, dann sieht man schon, oh da war deutlich mehr Stress und wenn ich das über den Zeitraum wirklich isoliert gegeneinander teste, was ich jetzt getan habe, ich habe hier davon berichtet, im Urlaub immer spät gegessen und so. Brutal, wie viel weniger ich recovert habe, wie viel schlechter ich geschlafen habe, meine Herzfrequenzvariabilität ist runtergegangen, mein Ruhepuls hochgegangen. Ein Teil dieser Entwicklung ist auf jeden Fall darauf zurückzuführen, dass ich drei Wochen lang sehr spät gegessen habe und das war keine soweit, mal ein isolierter Test zu in den zwei Wochen danach habe ich es wieder konsequent und gut gemacht und siehe da deutlich bessere Erholungswerte, bessere Herzfrequenzvariabilität und so weiter.
(3:22 - 4:06)
Wir haben Kinder, wie gesagt, drei Stück, um die wir uns kümmern dürfen und das da kann ich jetzt nicht sagen, ja ich esse halt um 16 Uhr, das funktioniert im Alltag nicht, aber wir versuchen früh zu essen, auch mit den Kindern, 18 Uhr spätestens, wir versuchen auch 17.30 Uhr eigentlich anzufangen das Essen zu machen und da wird mit den Kindern gegessen. Ich versuche abends jetzt eher die leichteren Sachen auch zu essen, Gemüse und so, dann aber noch eine Portion Skia, wisst ihr alle, ja lieben wir, meine Frau und ich auch und die Nummer muss aber 18, 18, 15 durch sein. Gibt es Tage, an denen 19 Uhr passiert, ja klar gibt es die, dann war noch Fußballtraining und sonst was, man isst irgendwie später, das gibt es auch, aber was eben für mich eigentlich ist, wie ich das umsetze, ist nicht genau die Uhrzeit, sondern bevor die Kinder ins Bett gehen, logischerweise ist gegessen, dann bringt man die ins Bett.
(4:07 - 5:47)
Wenn man danach zurückkommt, auf gar keinen Fall irgendwas essen, auch gar nichts, wirklich einfach gar nichts. Koffein, freier Kaffee, ja, irgendeinen Tee, ja, irgendwas, dass man was in der Hand hat, okay, aber nicht essen, das ist für mich anstrengend, sehr sehr schwer, weil da kommt eigentlich die Belohnung des Tages und damit muss man umgehen lernen, aber das ist definitiv extrem entscheidend für guten Schlaf bei mir. Zweitens Koffein nicht nach 14 Uhr, auch das, ich habe jahrelang erzählt und irgendwie ist es gefühlt auch so, hey mein Gott, ich kann um 20 um Kaffee trinken mit Koffein und schlafe trotzdem und so ist es irgendwie auch, aber das nehme ich trotzdem nicht mit und ich habe das Gefühl, es ist so, es sind so Momentaufnahmen, du machst das halt irgendwie jeden Tag, bist es halt irgendwie gewohnt, wenn man das, ich hab's nicht richtig, aber wenn man das mal gegeneinander wirklich wieder isoliert testen will, man weiß, Koffein ist viele Stunden lang im Blut, wirkt noch, es ist einfach dämlich, sich den Kaffee da reinzustellen um 20 Uhr.
Meine Eltern haben es auch gemacht, man ist heute noch so, mein Papa kommt, sagt komm lass mir noch einen Kaffee raus, manchmal auch zwei, wenn er abends da ist, ja, ich denke wow, koffeinfreien Kaffee gibt es ja mittlerweile, schmeckt glaube ich auch okay und kann man abends einfach nehmen, simpel, simpler win. Drittens, jetzt geht es ans Eingemachte, die Kinder muss man managen, schlaf mit Baby, aktiv managen, was meine ich damit? Wir haben gerade es wieder hinter uns, dass wir ein Neugeborenes betreuen dürfen und gehen jetzt wieder durch die Erfahrung, nachdem das das letzte Mal jetzt ja über sechs Jahre her ist, dass wir das erfahren haben, wie sich das anfühlt und wir haben es diesmal sehr viel schlauer gemacht und das muss jetzt logischerweise je, jetzt ich mache das ja keinen Elternadvice im ganz breiten Sinne, nur auf das Thema Schlaf bezogen. Ich glaube es ist okay, wir dürfen das als Eltern dieses Thema aktiv managen.
(5:48 - 7:31)
Ich kenne mich im Detail nicht aus, ich kann nur sagen, wir haben eine Schlafberaterin engagiert, erst haben wir es mit KI probiert, dann aber echt eine Schlafberaterin, wir managen das sehr sehr aktiv. Unser Baby schläft nicht bei uns im Bett und zwar von vornherein nicht, ich habe mich auch dagegen entschieden ausgesprochen und gewehrt und die Schlafberaterin, zumindest die, die wir haben, ist da auch auf derselben Seite. Soweit ich das verstehe, schadet das dem Kind auch nicht, wir sind logischerweise extrem liebevoll zu dem Kind, wir sind auch für das Kind da, wir beruhigen das Kind auch, wenn es in seinem eigenen Bettchen quasi dann einschlafen muss oder dort aufwacht, wir holen es logischerweise auch mal zu uns ins Bett, wenn es dann gestillt wird, aber dann geht es wieder zurück in sein Bett und das zwar und das ist schon nach ein paar Wochen und wirklich sehr sehr früh im Prozess, führt dazu, dass wir sehr viel bessere Nächte haben.
Sind wir da schon durch? Ist vor allem meine Frau da schon durch? Nein, Baby ist acht Monate, wird in der Nacht noch gestillt, auch da merkst du schon jetzt, kommt der nächste Prozess, jetzt willst du das nächtliche Stillen langsam rausfahren und das geht auch, dafür musst du aber diszipliniert vor der Welle schwimmen und dafür sorgen, dass größere Mahlzeiten quasi passiert und mehr Abstände haben, Abstände zwischen den Mahlzeiten. Du musst ein paar Dinge tun, wo du vielleicht im ersten Moment denkst, ob das dem Baby so gut tut, jetzt ist doch egal, ich gebe dem Baby jetzt einfach die Nähe und was ich sehe im Verwandten-Bekannten-Kreis, Freundeskreis, wie sich Leute aufopfern, teilweise über Jahre und bei den ersten Kindern bei uns war das teilweise auch so, dass man dann wirklich ein viel schlechter schlafendes Kind hat, über Jahre, das ist wirklich scheiße für die Longevity. Rechne mal hoch, wenn das nur mit einem Kind passiert oder mit zwei oder mit drei Kindern, wie viel Jahre du potenziell schlechter schläfst, weil dich das Kind nachts fünfmal rausholt und du möglicherweise noch maximal unzufrieden bist, weil du ewig lange Einschlafbegleitung hast und danach erst recht die Tafelschokolade brauchst.
(7:31 - 14:55)
Also ich glaube, darf man ein Stück weit Egoist sein und gleichzeitig sorgt das dafür, unser Baby heute, ich glaube, es schläft einfach wirklich gut, also es ist doch toll für ein Baby, wenn man da frühen Rhythmus reinbringt. Ich kann nur sagen, lasst es nicht passieren, reaktiv damit umgehen wie ein Neugeborenes, das hat man nicht drauf. Also ich glaube, die Intuition täuscht oft und ich glaube, man kann sehr liebevoll sein, aber gleichzeitig sehr gut planen und dann läuft es mit dem Schlaf deutlich besser.
Nummer vier, wir managen den Schlaf unserer Schulkinder. Ich habe das auch wirklich staatsmännisch, wenn wir also irgendwo verreisen, meine Frau hat schon immer gelacht und das, was wir dann mitnehmen an Videogeräten, an Babyphones, an Babyphones, durch die man durchsprechen kann mit dem Mikrofon, vielleicht übertreibe ich es ein bisschen, aber auch das, ich möchte, dass unsere Schulkinder im eigenen Bett schlafen und die kennen auch die Regeln und ich weiß, es ist auch ganz kontrovers, das tut Kindern natürlich gut, wenn die dann im Bett der Eltern schlafen, da freuen die sich drüber, aber sorry, bei drei Kindern, du schläfst ja gar nicht mehr, also es ist einfach, es ist nicht möglich zu schlafen dann noch, wenn drei Kinder quasi inklusive einem Baby im Elternbett liegen, sind da fünf Leute, das verstehen die Kinder schon auch und auch wenn du nur ein Kind hast, das Kind schläft in seinem Zimmer, trotzdem machst du ganz liebevolle Rituale, du gehst natürlich mit dem Kind ins Bett, du sorgst dafür, dass es viel Nähe bekommt, dass man viel kuscheln kann, dass es sich von Anfang an auch daran gewöhnt, dann gibt es vielleicht nachts das Thema, dass Kinder Angst haben, wir haben jetzt die, jetzt sind sie sieben Jahre alt, also sechs und sieben, die Großen, jetzt Schulkinder und trotzdem, da kommen nachts Ängste, da kommen Themen und ich habe sie wirklich daran gewöhnt, ein Babyphone gekauft, in das die auch reinsprechen können, also je größer die sind, desto besser geht das ja, also du brauchst sowieso immer ein sauber funktionierendes Babyphone, eine saubere Infrastruktur, du musst aus meiner Sicht dafür sorgen, wenn das Kind, sagen wir es ist drei Jahre alt und es wacht auf, du musst dann schon da sein, du musst dann schnell sein und dem Kind das Gefühl geben, okay, du bist da, es ist nicht alleine und das musst du halt, und je nachdem, du kannst natürlich nicht immer beeinflussen, wie gut ein Kind durchschläft und wann es aufwacht, aber es ist ein anderes Gespräch, wenn das dann, wenn der Automatismus einzieht beim Kind, sobald ich aufwache, habe ich mich gleich mal auf den Weg ins Elternbett, sondern das wissen unsere Kinder, die funken dann mal durchs Babyphone, dann kommt zurück, okay ich komme, und dann kommt man, legt es vielleicht nochmal dazu, geht aber wieder zurück ins eigene Bett und ich glaube, auch das ist in Ordnung, also auch hier gilt, viertens, den Schlaf auch der älteren Kinder wirklich aktiv managen und in gute Routinen finden, dass beide ordentlich schlafen können, da gehört auch dazu, und das ist glaube ich wirklich kein Geheimtipp für Eltern, aber klar, Routinen helfen enorm, ein Kind, das schläft Regelmäßigkeit, wir werden gleich dazu kommen, für uns selber, ein Kind, das zur gleichen Uhrzeit ins Bett geht und zur gleichen Uhrzeit aufwacht, das habe ich, das schläft viel besser ein, das schläft viel besser durch, das macht den Ganzen, rutscht quasi auch mit, wie es für uns Erwachsene auch gilt und dann haben wir logischerweise viel weniger Stress und das tut im Alltag weh und das muss man aber akzeptieren, du kannst nicht alles auf einmal haben, also du kannst nicht sagen, ich gehe mit Kindern abends raus, ich finde das toll, noch ein Gläschen zu trinken mit meinen Freunden und dann dürfen die halt auch mal bis 21, 22, 23 Uhr aufbleiben, wenn wir eh schon unterwegs sind, das kann man alles machen, das machen wir im Urlaub auch und dann plant man das für zwei Wochen, dann sind die im Ur irgendwie länger auf und dann schiebt sich deren ganzer Rhythmus, da muss man damit umgehen, da muss man wissen, das muss man zu Hause wieder zurückstellen, aber deren Rhythmus musst du halt auch managen, sonst geht deiner an den Arsch. Fünftens, Recovery beachten beim Sport, das, also ich habe plötzlich irgendwann angefangen, so ein bisschen Restless Legs zu haben, beim Einschlafen und habe dann irgendwann gelernt, dass ich mir mit einer ordentlichen Portion Krafttraining oder auch Cardio, ich trenne das gleich nochmal auf, sozusagen auf ein Konto einzahle, einer Belastung, die sich erstmal gut anfühlt, also ein erschöpfter Körper vom Training, schläft ja gerne gut ein, über ein paar Wochen kumuliert, Übertraining, Übererschöpfung, etwas, ja, nicht schlimm, du merkst das im Alltag kaum, aber dann merkst du irgendwann so, boah, bisschen unruhiger, krasser und das habe ich dann irgendwann mal wirklich getestet und hab die beim Krafttraining diese D-Load Wochen gemacht, wo ich vor allem sehr intensiv Krafttraining gemacht habe, mache eine D-Load Woche und merke plötzlich nach ein paar Tagen, irgendwann, es dauert auch wieder, wow, ich hatte diese Restless Legs gar nicht, ich konnte viel besser schlafen, das ist bekannt, das erforscht und weiß man, gibt es auch wieder Studien dazu, dass man irgendwann beim Krafttraining, wenn man es überzieht, wenn es quasi hingeht auf so einen D-Load, den man braucht, dann schläft man deutlich schlechter und das gleiche gilt auch für Ausdauer und jetzt muss man so ein bisschen, wenn man eben nicht mehr 20 ist, muss man ein bisschen planen, wir wollen ja und müssen ja Sport machen, ja, das ist ja, das Leben ist ein Sport, wenn man Longevity denkt, muss eigentlich ständig Sport machen und da muss man sich ein bisschen Gedanken machen über Recovery, so unbeliebt es auch ist, also in meiner Persönlichkeit ist das sehr unbeliebt, ich will höher, schneller, weiter und Gas geben und freue mich dann, wenn ich die Motivation für Sport gefunden habe, yeah, aber man muss schon ein paar Dinge einfach verstehen und es ist zum Beispiel, also ein Bizeps Curl zu machen beim Krafttraining, braucht wahrscheinlich fast gar keine Recovery und der Arm könnte am nächsten Tag sogar wieder Bizeps Curl machen und der ganze Körper sowieso hat gar nichts mit, ein Squat oder ein Bulgarian Split Squat oder Deadlifts oder irgendwas, wo quasi der ganze Körper mit beansprucht ist, es ist brutal, also Deadlifter, die viel Deadliften, die können das maximal einmal die Woche machen, weil das sonst zu viel Recovery braucht, solche Dinge muss ich, muss ich wissen, das macht wirklich einen signifikanten Unterschied, wenn ihr diese großen Übungen macht, dann müsst ihr überlegen, wie oft macht ihr die Woche und mit wie viel Gewicht macht ihr das und seid ihr da in einem Bereich, wo das wirklich für euch, müsst ihr für euch ein Gefühl kriegen, wann das quasi in eure, in Recovery ein Problem wird.
Das gleiche beim Cardio, wenn ihr Zone 2 macht, ist das sehr mild, von dem, also zahlt das sehr wenig ein auf das Konto der Belastung, von dem man irgendwann dann quasi Recovery wieder braucht. Auf der anderen Seite, sobald ihr dann über ein Hit- oder Intervalltraining redet, wo ihr wirklich die Herzfrequenz sehr hoch bringt, zahlt das exponentiell mehr ein, also ein quasi 30, 40 Minuten lang gefahrenes 4x4 Intervalltraining ist brutal und vielfach krasser, wie wenn ihr über die Woche verteilt 3 Stunden Zone 2 macht und auch damit kann und muss man lernen zu spielen, sonst raucht dann irgendwann der Schlaf ab. Das passiert, es rauchen auch andere Dinge ab, aber es raucht dann wirklich der Schlaf ab.
Ihr müsst das lernen und müsst das phasenweise, man muss sich irgendwann auch entscheiden, beim Sport, den man macht, jetzt habe ich einen Fokus auf Kraft, dann pausiert Cardio, also Cardio wird gemacht, aber ich habe nicht die Hoffnung, dass ich mich da weiterentwickele und andersrum und wenn ich merke, hey, es geht nicht, dann muss man so reif sein, wie hier links auch, überhaupt nicht immer. Da habe ich hier berichtet davon, wie schwer mir das teilweise fiel, dann wirklich mal, wirklich eine ganze Woche mal zurückzutreten, so gut wie keinen Sport zu machen, dann sagen wir mal Zone 1,5 Cardio, okay, damit ich was mache, fahre ich jeden Tag 30 Minuten Zone 1,5, dann guckt man schon in den Woop und denkt sich, das gab aber wenig Punkte und ärgert sich darüber, davon muss man sich frei machen, also diese Recovery braucht man auch und das muss man berücksichtigen, sonst wird es mit dem Schlaf nicht klappen. Punkt Nummer 6, wenig trinken nach 19 Uhr, banal, aber also ich halte mich auch überhaupt nicht immer dran, gerade zum Essen trinke ich dann noch, man muss halt aufpassen, also wenn ich zu spät zu viel trinke, was passiert, ich muss logischerweise öfter aufs Klo und jetzt wollen wir eine möglichst unterbrechungsfreie Nacht, wenn wir uns jetzt vorstellen, da kommt dann schon bei drei Kindern in der Regel auch mal ein Baby oder ein Kind, vielleicht ein, vielleicht zwei, vielleicht sogar dreimal, ich schlafe dann wieder relativ gut ein, meine Frau trifft es noch mit Baby jetzt ein bisschen öfter wegen Stillen, aber so, wenn du dann noch zweimal dazu aufs Klo musst, ist ein bisschen blöd, deswegen wenig trinken nach 19 Uhr hilft einfach.
(14:55 - 22:24)
Siebte Regel, 21 Uhr ins Bett, da würde ich mich extrem dran gewöhnen, das muss nicht 21 Uhr sein, das kann auch 20.30 Uhr sein oder 21.30 Uhr, aber Schlafregelmäßigkeit und logischerweise den Platz für ausreichend Schlaf, das heißt, die Übung kann jeder machen, rückwärts rechnen, wann muss er denn spätestens aufstehen, also bei uns, wir müssten 6.30 Uhr, die Kinder, muss man realistisch sein, sorgen dafür, dass wir typischerweise um 6 Uhr aufstehen, manchmal auch 5 Minuten vor 6, aber 6 Uhr trifft es ziemlich gut. Okay, dann kann ich rückgerechnet sagen, 22 Uhr schlafen, wäre absolut angebracht, weil das ist auch nicht alles dann Schlafphase, also sollen wir gucken, dass wir 22 Uhr schlafen, also müssen wir uns 21 Uhr ins Bett aufmachen, vielleicht noch ein bisschen Ritual mit Gesicht waschen oder sonst irgendwas und fertig machen und dann ins Bett und deshalb setze ich mir die 21 Uhr. Wichtig ist Regelmäßigkeit, da gibt es so eine ganz tolle Darstellung in WUB und der ist da sehr, sehr streng bei WUB, finde ich, es ist egal, was ihr da benutzt, ihr müsst gar nichts benutzen, seid nur streng zu euch selber, wenn man guckt, wie sehr quasi verschiebt sich mein Ins-Bett-Geh-Balken und mein Aufwach-Balken und macht da selber ein bisschen Spiel draus, je besser und genauer ihr das auf Dauer immer trefft, ich glaube Stefan ist da wie ein Uhrwerk, desto besser schlaft ihr auf Dauer, ist wirklich krass, wie sich der Körper dann gewöhnt, wenn man da mal drin ist und wie selbstverständlich mein Körper wirklich, 21 Uhr fange ich an, brutal müde zu werden und dann gehe ich quasi hoch und dann beiße ich 21, 30, 21, 45, habe ich einfach einen super Schlaf, das ist ein brutaler Unterschied und wenn es dann losgeht und einreißt, war letzte Woche auf Off-Site absolute Katastrophe, mit den Co-Investoren getroffen, wir machen Immobilien, Stefan und ich und dann saßen wir da in einem Airbnb und haben quasi Business gemacht, aber haben gesagt, komm am Abend, wir lassen es krachen, bleiben länger auf, essen schlecht und lange gehen spät ins Bett, das ist Wahnsinn, wie lange das wieder dauert, bis der Rhythmus sich wieder eingetaktet hat, wirklich ein paar Tage, das hat man früher nicht mal gemerkt, weil man einfach so unachtsam war auch als Student, da war das mit Sicherheit nicht, gar nicht, klar man war jünger, aber das ist wirklich, also Schlafregelmäßigkeit ist sicherlich einer der Killer Features und deshalb für mich, weil es eh klar ist, wann ich aufstehe, 21 Uhr hoch ins Schlafzimmer und weitest Gameclub erhalten.
Regel Nummer 8, Habit Nummer 8, nach 21 Uhr nur Kindle lesen, also man geht dann ins Bett, also Kindle oder Buch logischerweise, ich finde ein Kindle vollkommen in Ordnung, mich aktiviert das gar nicht vom Licht her, während ein Handy, also Katastrophe, wenn man da anfängt, auch noch Reels zu scrollen, wie so ein Zombie, das ist eine absolute Katastrophe und macht einen natürlich extrem wach, mir geht es drum, wirklich die Gedanken runterzufahren, ich, wenn ich mehr Stress habe im Job, dann lese ich definitiv Romane, gerade lese ich die Säule der Erde, super cooles Buch, kennen wahrscheinlich die meisten, da kann man einfach ewig lang lesen, warum Romane, weil ich darf nicht aktiviert werden, wenn ich jetzt lese, ich meine, jetzt haben wir eine Firma hier, offensichtlich im Bereich Longevity, jetzt lese ich ein Longevity Buch, dann aktiviert mich das, was könnten wir hier tun und umsetzen oder ich lese ein Immobilienbuch oder auch nur ein Sachbuch über, weiß ich nicht, coole Habits, dann denke ich, wie kann ich das umbauen, was kann ich machen, wenn ich einfach einen Roman lese, bin ich in der Geschichte drin, es wird nichts getriggert, beruhigt mich deutlich mehr, logischerweise auch verboten ist irgendwie Fernsehgucken und diese ganzen Sachen, es ist immer wieder eine Gewohnheit, meine Frau und ich hatten Phasen, da haben wir einfach auch jetzt, bevor das Baby kam, wir haben gedacht, komm, können wir dann nicht mehr, lassen wir uns raus, wir haben Fernseh im Schlafzimmer und da lief dann Netflix und wir haben uns eine gute Serie rausgesucht, ist klar, was passiert, wir waren diszipliniert, also wir haben ja nicht bis 2 Uhr nachts geschaut, aber trotzdem bis 22 Uhr, 22 Uhr, 30, war das schlimm? Nein, aber es zockt dir eine Stunde und die Stunde ist sehr wertvoll und vor allem aktiviert sich noch mehr und dann wird es irgendwann schon richtig scheiße und dann musst du dieses Habit halt wieder umbauen und jetzt haben wir es umgebaut, wieder auf Kindle, was wir schon davor hatten und das bessere Habit logischerweise ist und du freust dich, also für mich ist ein Schlüssel darin, dir ein wirkliches Buch zu, worauf du Bock hast und wenn du merkst, wir suchen noch ein paar Seiten, das ist nicht gut, wirf es weg und hol dir das nächste, bis du eins hast, wo du Bock hast und dich freust, wenn du jetzt hoch gehst ins Schlafzimmer, dass du nur ein bisschen lesen darfst und wenn das dann in die Phase fällt, wo dein Körper eheweißer schläft ein, dann freust du dich aufs Lesen, kannst aber gar nicht lange lesen, weil du bald schon einschläfst, quasi Ejalzustand hast du noch lang und viel von dem Buch. Wir gucken ab und zu einen Film, das machen wir, aber ich würde sagen ein, zweimal im Monat und das ist dann irgendwie ein Wochenende, wo wir vielleicht teilweise auch noch mit Großeltern Unterstützung kinderfrei haben oder so, wo wir es uns quasi gönnen, aber im Alltag ist sowieso, der Fernseh findet gar nicht statt und das, also ich lege mein Handy auch, meine Frau nimmt es noch, weil sie nachts noch das Licht braucht beim stillen teilweise jetzt, aber mein Handy liegt weg von meinem Bett, also das liegt nicht an meinem Bett, ich kann das da gar nicht benutzen, sondern das liegt am anderen Ende vom Raum und ist da angesteckt und so würde ich das auch wirklich, wirklich jedem empfehlen, das Handy hat am Bett nichts verloren. Letzter Punkt Nummer 9, Gedanken aktiv managen, der ist jetzt schwer, wie soll ich den erklären? Ich habe gerade gesagt, es ist blöd, wenn mich etwas triggert und mich zum einschlafen und das kann dann auch nachts wach halten, das kann auch sein, mich triggert das, ich schlafe ein, weil ich einfach so müde bin, dann wache ich aber auf nachts und plötzlich kommt das wieder und dann geht irgendein Gedanken aus, das kennt jeder und dann geht das in tausend Richtungen, man wälzt alle Themen durch, die man eh schon immer mal auf dem Tisch hatte und das ist eine Katastrophe und da will ich nicht reinkommen und ich glaube, ich bin da relativ, eher im positiven Sinne gesegnet und kann, kann mich, kann meine Gedanken relativ gut steuern, zumindest die meiste Zeit, was ich probiere ist, ich habe immer irgendein Thema im Kopf, über das ich nachdenke, das mich in keinem negativen Sinne triggert, aber auch nicht zu positiv aufregt, sondern einfach etwas, über das ich nachdenken kann, während ich einschlafe.
Das kann schon auch mal was mit der Arbeit zu tun haben, darf aber jetzt kein übergeordnetes Riesenthema sein, ich mache ein Beispiel, mich hat dann fast Krafttraining fasziniert, da denke ich über Krafttrainingspläne nach und denke mir, denke einfach aktiv darüber nach, welche verschiedenen Splits gibt es, welche Übung könnte ich an welchem Tag machen, dann versuche ich auszurechnen, welche Gewichte, sowas ist wunderbar, ja, das, das, das triggert mich jetzt nicht, dass ich da irgendwo abbiege und denke, oh mein Gott, das muss ich machen, das muss ich machen, das muss ich machen, so, das ist relativ entspannt oder Autos, ich liebe Autos, das ist einfach nur so für mich ein Thema, in dem schlummert kein To-Do, kein, boah, jetzt muss ich hier was machen, jetzt habe ich eine Idee oder mir fällt was ein, was nicht gemacht ist, sondern es ist einfach quasi Freude, also denke ich über Autos nach, über irgendwas stumpfsinniges oder logischerweise Urlaube, die nächsten Dinge, auf die man sich freut, also ich glaube, man kann das sich ein wenig positiv primen, aber ich bin da gar nicht so der Typ, der sagt, boah, das muss jetzt Positivität sein und so, weiß nicht, kann jeder für sich entscheiden, vielleicht auch eher so ein bisschen zum drüber nachknobeln, aber nicht mehr und nicht weniger und wenn man sich das ein bisschen vorher überlegt, das ist dann meistens über Wochen ein Thema, wo ich denke, oh ja, da kann ich jetzt mal wieder drüber nachdenken und dann hast ja vorher einen Roman gelesen, du bist also eher, eh schon ausgeschalten und hast jetzt nicht noch die Riesengedankenwelt, ich glaube, das ist wichtig, aktiv seine Gedanken zu steuern. In diesem Sinne, gute Nacht, schlaf gut, bis nächste Woche.
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