#28 Demenz verhindern - so senkst du dein Risiko um bis zu 45%
Shownotes
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00:00 Warum das persönliche Demenzrisiko ein Ansporn sein kann 00:36 400.000 Neuerkrankungen pro Jahr – und warum 45% vermeidbar sind 01:55 Wie Demenz weltweit zunimmt – aktuelle Zahlen und Prognose bis 2050 02:56 Was im Gehirn passiert: verklebte Proteine und zerstörtes Gewebe 05:44 Primäre vs. sekundäre Demenz – was reversibel ist und was nicht 08:08 Die reversiblen Formen: Vitamin-B12-Mangel, Alkohol, Tumore, Traumata 12:10 Fokus auf die primäre Demenz – 80-90% aller Fälle sind irreversibel 14:16 Die Risikofaktoren im Überblick: sozial, sensorisch, vaskulär, mental 17:14 Schlaf und das glymphatische System – die Müllabfuhr im Gehirn 22:54 Genetisches Risiko: der Apolipoprotein-E-Wert erklärt 27:42 Warum Frauen ein höheres Demenzrisiko haben 29:01 Das Präventionssystem: Schlaf, mentale Forderung, Stressmanagement 36:28 Warum ein System gegen alle Big-Four-Krankheiten gleichzeitig wirkt 37:29 Bewegung und Ausdauersport als stärkster Hebel 40:42 Medikamentöse Behandlung und Supplements im Check
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00:00:00: Ich weiß, ich habe ein zwanzig bis fünfundzwanzigprozentiges Risiko vor meinem achtzigsten Lebensjahr dem Enzen bekommen zu können.
00:00:06: War für mich einen Hauptansporn, zu sagen okay, ich muss mich einfach noch mehr um meine Gefäße kümmern und meine Durchblutung kümmern weil ich eben weiß wenn ich das tue kann nicht dieses Risiko runterfahren.
00:00:19: also für mich war es ein Ansporn der mich jetzt nicht nachhaltig verunsichert aber der mir schon als reminder da ist zu sagen komm Junge bleibt dran kümmere dich
00:00:27: darum.
00:00:37: Tausend Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Demenz und vergessen damit zum Teil ihre eigenen Kinder, ihre eigene Verwandten.
00:00:46: Wir wollen heute einmal aufarbeiten was du konkret tun kannst um das bei dir zu verhindern.
00:00:52: denn da spannende ist, forty-fünf Prozent aller Demenzfälle sind vermeidbar wenn man so eine Risikofaktoren kennt und sein Leben mit kleinen Anpassungen eben anpasst.
00:01:01: und das ganze bespreche ich Wieder einmal mit Markus.
00:01:04: Du hast keinen anderen.
00:01:05: Herzlich willkommen!
00:01:07: Servus.
00:01:08: Freu mich sehr, wenn ihr noch nicht kennt der munter junge Mann neben mir hier ist als Arzt, Kaliologe, Internist mit Fokus auf Präventiermedizin.
00:01:17: Ich bin der Lawrence ich bin Leie und darf die Dummfragen stellen.
00:01:20: Und damit herzlich Willkommen zum Long Game Podcast.
00:01:22: Wir bei Long Game wollen das möglichst viele Menschen lange und vor allem gesund leben und du ihm hier und jetzt deine maximale Performance abrufst.
00:01:30: Markus also Demenz ist einer von den Big Four, die wir sagen.
00:01:34: Also eine der vier großen Krankheiten, die auf jeden Fall vermeiden wollen.
00:01:40: Wir haben angefangen damit ... Ich hab jetzt schon gesagt, es sind in Deutschland Erkrankungen daran.
00:01:45: Ist das nur in Deutschland?
00:01:46: Oder ist das ein generelles Problem?
00:01:48: Wie oft kommt das eigentlich vor?
00:01:50: und dann ist natürlich spannend zu verstehen, wie entsteht so ne Demenz überhaupt?
00:01:54: Also es ist ein generelles Problem, muss man sagen.
00:01:57: An sich wenn man in der Bevölkerung fragt wovor hast du am meisten Angst?
00:02:01: Dann kommt sehr früh Krebserkrankungen.
00:02:03: das ist extrem präsent.
00:02:05: und so ein bisschen später kommt dann die Aussage ja Demenz ist irgendwie auch nicht cool.
00:02:09: So dieses Nicht mehr im Alltag da sein dass es nicht mehr seine Angehörigen erkennen.
00:02:16: also das wirkt schon nach und ist durchaus ein präsentes Thema.
00:02:20: Wir haben aktuell demenz erkrankte weltweit und wenn man die die zahl anschaut du hast es gesagt vierhunderttausend jährlich in deutschland allein.
00:02:31: Es gibt derzeit hochrechnungen, dass im jahr zwei tausend fünfzig ungefähr ein hundert vierund dreißig millionen fälle vorliegen.
00:02:41: also es verdreifacht sich nicht komplett aber es ist auf jeden fall wird es ein erkrankungsbild das gewichtig wird weltweit
00:02:50: Vielleicht vor allem drängen.
00:02:52: Das wird sich verdreifachen wegen einer alternden Bevölkerung?
00:02:55: Wegen einer alternenden Bevölkerung, wegen einer kränkervierenden Bevölkerungen weil da spielen einfach beide Faktoren mit rein.
00:03:03: Man muss sich das so vorstellen.
00:03:04: also man weiß relativ viel mittlerweile was da so passiert im Gehirn warum diese Demenzformen entstehen aber man hat die hundertprozentige Lösung bisher noch nicht.
00:03:17: Was wir momentan wissen ist Man muss sich das vorstellen.
00:03:21: Ich habe meine Gehirn, ich hab entsprechende Biomasse die eine gewisse Funktionalität hat also dass es einfach jeder Prozess abläuft.
00:03:31: Im Körper funktioniert vieles mit Eiweißen sprich Proteine die Informationen transportieren die Stoffwechselprodukte transportieren etc.
00:03:41: und Es gibt Mechanismen die dazu führen dass spezielle Eiweise so genannte amyloid Beta-Eiweise oder Tauproteine, also Protein ist ja ein Eiweiß.
00:03:54: Wie ausflocken und sich in der Gehirnmasse ablagern bedeutet?
00:04:00: Dass ich funktionelles Gewebe mit irgendetwas wie verklebe und dadurch nehme ich diesem Geweb die Möglichkeit seine Funktion zu erfüllen.
00:04:09: Man kann es vielleicht ein bisschen leichter sich vorstellen das ist ähnlich wie bei jemandem der eine Lungenerkrankung hat oder schwer raucht, wo die Lungenbläschen kaputtgehen und wieso zusammenkleben.
00:04:21: Dann kann da keine Luft mehr durch oder Luft austausch sein.
00:04:25: Und so ist es eben auch beim Gehirn.
00:04:27: Wenn diese Hirnmasse verklebt, abgelagert wird und diese Eiweiße sich da reinpacken verliert dieser Teil des Gehirns einfach Funktionalität.
00:04:37: Bedeutet natürlich das Ziel ist überhaupt mal zu verhindern dass diese Eiweise entstehen oder im Optimalfall sogar, wenn welche da sind.
00:04:47: Die vielleicht sogar auflösen zu können?
00:04:48: Okay.
00:04:49: Also wir gehen jetzt einmal gleich durch einen ganz konkreten Fahrplan.
00:04:52: Wir wollen verstehen ... Was ist das eigentlich?
00:04:54: Wie entsteht das?
00:04:55: Risikofaktoren genetisch, lebensstilmäßig und vor allem wie kannst du es dann für dich so anpassen dass du quasi sagst okay ich habe alles getan um mein Demenzrisiko zu vermeiden.
00:05:05: Das Claim ist heute.
00:05:07: Jetzt sind wir gerade dabei zu verstehen wo kommt diese Krankheit her?
00:05:10: und du sagst quasi Es gibt also Proteine im Körper.
00:05:17: Für die Zuhörer bitte nicht verwechseln, das ist nicht das Protein dass man isst sondern Proteine machen alle möglichen Aufgaben im Körper Da auch gerne wenn es interessiert gern den Proteindiebdei von uns einmal anhören.
00:05:28: Aber das sind also Proteinen die rumschwirren eigentlich normale Aufgaben haben.
00:05:32: und jetzt ist diese Krankheit Demenz.
00:05:33: Ist das sie im Gehirn irgendwie sich Ablagern verklumpen Und dann dazu zu einer dafür sorgen, dass das Gehirn nicht mehr funktioniert an der Stelle wo es verklebt genau.
00:05:42: Das passiert quasi bei den beiden.
00:05:44: Genau und man muss ein bisschen unterscheiden ist gibt so.
00:05:48: also ohne da jetzt zu intensiv reinzugehen Es gibt zwei große Formen.
00:05:52: es gibt die die primären Demenz-Syndrome und die sekundären.
00:05:56: Primär bedeutet es ist im gehören wirklich was verändert quasi wie kaputt gemacht worden Und das ist nicht wieder zurückführbar.
00:06:04: Da fallen dann automatisch zwei Worte oder Begriffe, das ist einmal die Alzheimer-Demenz.
00:06:10: Also Alzheimer-Krankung.
00:06:12: Das sind so sechzig bis siebzig Prozent aller Alzheimerfälle ... aller Demenzfälle, Entschuldige!
00:06:17: Und dann gibt's die sogenannte vasculare Demenz.
00:06:20: Vascular bedeutet immer mit Gefäßen.
00:06:22: Damit is der Rückschluss.
00:06:24: ich habe irgendein Problem bei den Gefäsen, die das Blut zu meiner Hürnmasse bringt und mein Hirn durchbluten.
00:06:32: und durch diese weniger Durchblutung gehen Hirnzellen kaputt, die dann eben Abfallprodukte entwickeln etc.
00:06:39: Das heißt es ist was kaputt.
00:06:40: das kann ich nicht mehr rückgängig machen.
00:06:42: Ah okay also das bedeutet wie wir's gerade erklärt haben mit den Proteinen?
00:06:46: Das is Alzheimer oder ist das generell dem... Es ist
00:06:50: ein generelle Form der Demenz.
00:06:54: weil du musst sagen Demenz ist nicht die Erkrankung an sich sondern es ist ein Formenkomplex und unter Demenz versteckt sich ganz viel Also viele Untererkrankungsbilder sozusagen.
00:07:07: Und die Haupterkrankung ist die Alzheimer-Demenz.
00:07:11: und dann gibt es die vasculare Demenz, also sprich alzheimer Ablagerung dieser Proteine.
00:07:17: Dann gibts vascular das ist unter Versorgung zählen gehen kaputt wie so eine Art Miniinfarkt im Hirn.
00:07:23: und dann gibts zum Beispiel nochmal andere Eiweiße sogenannte Levi Body Demenz, das sind spezielle andere Eiweiße die verkleben können.
00:07:33: Es geht immer darum Verklebt geht dieses Hirngewiebe kaputt.
00:07:37: was da jetzt verklebt dem hat man einfach einen unterschiedlichen Namen gegeben weil man gesehen hat einmal ist es U-Kleber und einmal ist das Patex Kleber und dementsprechend so wurde es benannt
00:07:51: Okay aber also wenn wir über Demenz sprechen sprechen immer darüber dass Gehirn funktioniert in gewissen Teilen nicht mehr, weil das entweder verklebt ist oder da kein Blut mehr hinkommt.
00:08:01: und dieses Gesamtkonstrukt nennt der Mediziner Demenz als Folge.
00:08:06: aber es kann tausend Ursachen haben.
00:08:07: Genau
00:08:07: ganz genau!
00:08:09: Und dann ist es eben wir unterscheiden zwischen sind es Ursachen die etwas im Hirn kaputt machen was ich nicht mehr wieder beheben kann?
00:08:17: Oder sind es Ursachen teilweise eben beheben kann.
00:08:21: Und das sind diese sekundären Formen und das sind zum Beispiel starke Mangelzustände, also im Klassiker ist es ein starker Vitamin.
00:08:30: B-Zwölfmangel führt dazu dass einfach Vitamin B zwölf hat die Aufgabe alles was an Synapsen, an Nervenbahnen was auch immer im Hirn ist zu unterstützen.
00:08:40: und wenn ich diese Unterstützung nicht habe dann laufen die Prozesse einfach nicht normal.
00:08:45: Das kann richtig Symptome wie einer Demenz machen und wenn ich jemanden ausreichend Vitamin B-Zwölf gebe, dann fährt der Zentralrechner wieder hoch.
00:08:53: Also dementsprechend sowas kann das machen oder leider Auch ein Klassiker muss man sagen, toxische Mechanismen.
00:09:01: Toxisch alles was giftig ist und die Hauptursache ist bei chronischem Alkohol-Konsum.
00:09:07: Also ich habe einen Zellgift das eben nicht nur die Leber kaputt macht sondern ich hab da auch Stoffwechselprodukte die entstehen gerade auch wenn die Lebers zum Beispiel nicht mehr richtig entgiftet.
00:09:20: Die Stoffe, die dann entstehen gehen eben in ... also sprich da auch viel über Ammoniak zum Beispiel was da entsteht.
00:09:28: Und das dann im Gehirn macht richtig das Gehirnt kaputt und wenn es kaputt ist, funktionieren die Prozesse nicht mehr.
00:09:36: Auch das kann diese Symptome von Demenz machen als ein Beispiel.
00:09:40: Dann gibt's das große Thema medizinischen Raumforderungen.
00:09:44: Also irgendetwas, was sich im Kopf selbst Raum einnimmt.
00:09:48: Das kann Tumor sein?
00:09:50: der auf das Gewebe drauf drückt, also der immer größer wird.
00:09:53: Drückt die Zellen aneinander oder macht die Zeln kaputt wenn der Tumor rauskommt und das Gehirn sich wieder wie entfalten kann.
00:10:02: Kann auch das sein dass die Symptome wieder komplett wechseln?
00:10:06: Das können gehörend Blutungen sein als einfach blut sich ansammelt und irgendwo darauf drückt.
00:10:11: Also Raumforderung sind so ein Punkt.
00:10:14: Es gibt verschiedene infektiöse Erkrankungen, verschiedene Viruserkrankung die zur Veränderung führen können oder eben Trauma.
00:10:21: Also schwere Schädel hören Traumata.
00:10:23: Warum ist das ein Thema?
00:10:25: Jetzt nicht weil mein Knochen gebrochen ist, man sieht dann ja gut wenn es da einen Sprung drin ist.
00:10:30: was hat es für Auswirkungen aufs Hirn?
00:10:33: Ich habe ja entsprechend quasi Flüssigkeit ums Hirnen wo das so ein bisschen gebettet ist und wenn ich aber irgendwo stark mit dem Kopf anschlage rutscht das Hünn im Kopf hin und her.
00:10:43: Wenn es an die Schädeldecke anschlägt, habe ich auch einen Dämpfer was die Zähne angeht.
00:10:48: Das kann sich aber regenerieren.
00:10:49: Darum sind es Formen, die solche Symptome machen können, die aber auch wieder rückläufig sein.
00:10:55: Also hast du ein paar Faktoren runtergerattert, die eine Art Demenz kreieren können?
00:11:01: Die aber umkehrbar ist.
00:11:04: Du hast nichts anderes gesagt wie ... Es gibt einmal eine Demenz, die nicht mehr umkehrba.
00:11:09: Das ist, wenn was verklebt oder durch Blutung gestört ist.
00:11:13: Und das Zweite ist, es gibt eine Demenz, die ist wieder umkehrbar.
00:11:15: Wenn man sich einfach vergiftet und einen Mangel hat ... Die ist
00:11:20: quasi potenziell vorübergehend?
00:11:23: Aber worum man sich v.a.
00:11:25: kümmern muss, ist diese Form der Demenz nicht umkehrbares.
00:11:28: Weil das muss man ja früh genug in Gange setzen, dass diese Verklebungen erst gar nicht aufkrehen.
00:11:36: Okay, aber auch spannender.
00:11:37: Das heißt es geht zum einen, wenn man sich das Gehirn vorstellt wie eine Stadt und da laufen ganz viele Stromleitungen überall längs.
00:11:44: Das eine ist ... Es werden wir aktiv Stromleitung durchgekappt.
00:11:48: Da kommt dann doch erst mal nichts mehr hin ja?
00:11:50: Man kann's nicht reparieren.
00:11:51: Was anderes gibt vielleicht ein temporären Stromausfall irgendwo weil irgendwie ne zu hohe Überladung von dem Netz ist.
00:11:58: Ja, okay.
00:11:59: Übrigens wird im Kommentar bekommen Toll erklärt, aber lasst doch diese blöden Beispiele immer weg.
00:12:05: Ja es geht nun mal nicht anders.
00:12:06: Ich sag vorsichtig!
00:12:07: Es gibt auch andere Lager.
00:12:10: Schreibt uns gerne in die Kommentare ob ich diese Beispiele helfen das leicht verständlich zu machen.
00:12:15: Okay also wir fokussieren jetzt eben auf die Premiere.
00:12:18: Demenz aus den Demenzen die man nicht mehr umkehren kann was auch glaube ich die ist wovor die meisten eigentlich Angst haben.
00:12:23: und sie schauen uns an nur von der Häufigkeit her also achtzig bis neunzig Prozent aller Demenzfälle sind diese nicht umkehrbaren Demenz Fälle.
00:12:33: Und von wiederum diesen Nicht-Umkehrbaren ist in die Alzheimer-Demenz der häufigste
00:12:38: Fall,
00:12:39: also sie ist verkleben von den Proteinen.
00:12:40: Okay das einmal zu den Begrifflichkeiten.
00:12:43: Jetzt ja die Frage... Also Ist Demenz etwas was bei jedem einfach passiert automatisch?
00:12:51: Also es quasi eine Art des Alterns oder ist es wirklich eine Krankheit?
00:13:01: Du kannst es an sich nicht so hart trennen, weil eine Erkrankung entsteht manchmal halt auch wenn man älter wird.
00:13:09: Also sprich das System wird älters und man hier funktioniert mehr.
00:13:12: dadurch entsteht ein Erkranke.
00:13:13: Du kannst jetzt nicht sagen wie bei einer Viruserkrankungen da kommt ein Virus setzt sie drauf.
00:13:18: Das ist jetzt die Erkränkung und dann macht mir das wieder weg.
00:13:24: Wahrscheinlich ist es so dass diese Erkrankung entstehen aufgrund von Prozessen, die im Alter schlechter werden.
00:13:32: Ja?
00:13:33: Oder was sich über die Zeit ansammelt dadurch entsteht diese Erkrankung weil das ist ja genau der Punkt wo ich präventiv reingehe dass ich verändere Dinge im Vorfeld damit sich manches im alter gar nicht erst entwickelt.
00:13:46: so okay.
00:13:47: aber das heißt also wenn nicht nur alt geht.
00:13:49: also wenn man eine kurve zieht Anzahl Demenzfälle und Alter hast du ne ganz ganz starke Korrelation dazwischen.
00:13:57: Also, aber es ist nicht so dass du nur weil du kannst auch genauso gut.
00:14:00: Acht neunzig sein, aber auch keinen Demenz
00:14:02: haben.
00:14:03: Aber das Risiko
00:14:04: steigt
00:14:04: und die
00:14:04: Inzidenz steigt mit einem steigenden Alter.
00:14:06: Genau!
00:14:06: Es ist nicht nur weil Du alt wirst, wirst Du Dement.
00:14:08: Ja?
00:14:09: Aber es ist ein deutlich höheres Risiko je älter Du wirst.
00:14:12: Dass Du leichter kannst Du auch den Demenz bieten.
00:14:15: Okay.
00:14:16: Und jetzt lassen wir uns gerne einmal durch die Risikofaktoren durchgehen, weil dies wird man auf jeden Fall ja erkennen ... um sie dann eben potenziell anpassen zu können.
00:14:23: Was für Risikofaktoren gibt es und wie kann ich jetzt damit umgehen, die für mich zu erkennen?
00:14:28: Also das eine ist... Ich muss überhaupt mal wissen habe ich das Ganze in der Familie.
00:14:31: Ja also Großeltern irgendwie demen... Bei Elterndemenz... Also gibt es das in der Family?
00:14:36: Also hab' ich den Hinweis dass sich eine genetische Belastung oder ein Risiko ab.
00:14:41: Das als eines schon mal.
00:14:43: Dann ist ganz viel, ich werde jetzt sehr schnell merken.
00:14:47: es geht immer darauf zurück wie sehr vorderlich mein Gehirn egal welche Form der Informationsverarbeitung Allein zurückgezogen lebe.
00:14:57: oder habe ich ein super sozial umfeld?
00:14:59: Ja, so was ist schon mal ein risikofaktor?
00:15:03: wenn Ich allein lebe habe ich weniger soziale interaktion.
00:15:06: Ich muss mich mit weniger Informationen die auf mich eintreffen auseinander setzen vorder mein gehörn dadurch weniger Ist eine risik ofaktor dann wie gut ist meine meine sehstärke und meine meine hörkraft Wenn ich weniger sehe habe ich auch hier weniger Informationen, die mein Gehirn verarbeiten muss.
00:15:26: Das Hirn muss weniger machen und auch schon mal eine Down-Side.
00:15:29: Wenn ich weniger höre – auch hier ist er wie beim Sehen weniger Information – aber vor allem ganz wichtig ist je weniger ich höre, desto mehr ensozialisiert man automatisch weil man an dem gesellschaftlichen Leben nicht mehr so teilnimmt, weil man einfach weniger mitbekommt.
00:15:46: Also das ist ein Risikofaktor Ganz, ganz wichtig wie wir es auch in dem Thema mit Herzkreislauf hatten.
00:15:55: Wie stehe ich von meinen Prozessen im Körper da?
00:15:59: Also habe ich ein Bluthochdruck, habe erhöhtes Cholesterin also alles was irgendwie negativ auf meine Durchblutung im Körper einspielen weil je schlechter mein Gehirn durchblutet wird desto höher das Risiko dass sich der Mensch entwickeln kann.
00:16:12: Auch da hab ich irgendwelche dann eben Risikofaktoren irgendwelche Gifte, Noxen die ich mir regelmäßig zuführe.
00:16:18: Also Alkohol wie man es vorhin gesagt haben.
00:16:21: Rauchen wieder was die Gefäße angeht oder betreibe ich irgendwelchen Sportarten wo ich eben regelmässig einen auf den Kopf bekomme.
00:16:29: Diese permanenten Mikroschütterungen und auch stärkere Erschütterung die da kommen können haben wahnsinnigen Impact auf das Risiko.
00:16:37: Also das wären so die Hauptpunkte.
00:16:40: Es gibt noch eine weitere Komponente, bei der man sagt also alles was psychisch mental ist ein Riesenfaktor weil gerade so präddepressive Phasen oder wirklich Depressionen haben ein deutlich höheres Risiko Demins zu entwickeln.
00:16:56: und in dem ganzen Thema emotional, mental was extrem auf die Demenzrisiko einwirkt ist Schlaf.
00:17:05: Also wenn ich weniger schlafe habe ich ein extrem hohes Risiko leichter eine Demenz zu entwickeln.
00:17:11: Ja
00:17:13: okay also lasst uns da gerne einmal jetzt an die einzelnen Punkte reingehen.
00:17:18: Einmal zum Thema Schlaf.
00:17:19: das heißt jetzt hab' ich ne Person die schlägt fünf Stunden am Tag hat die automatisch ein höheres Demenz-Risiko?
00:17:27: Also da ist es so, dass was passiert im Schlaf?
00:17:29: Im Schlaf ist gerade in der Tiefschlafphase.
00:17:32: Der Moment bei dem jetzt blöd gesagtes Hirn die Müllabfuhr im Hirn arbeitet.
00:17:39: also in der Tiefschlafphase wird alles was an Stoffwechsel Abfallprodukten entsteht aufgeräumt und weggearbeitet.
00:17:47: Wenn ich meinem Körper zu wenig Zeit gebe in dieser Phase verbleiben zu können kann meine Müllapfuhr einfach nicht genügend aufräumen.
00:17:55: Was räumt sie auf?
00:17:56: Diese Ablagerungen, diese Kleber an Eiweiß die da entstehen.
00:18:01: Und wenn ich quasi bereits den Zustand habe dass da so ein Kleber entsteht also eine Proteinablagerung ist und ich meinem Hirn genügend Zeit gebe das Aufzuräumen dann ist es wieder weg, dann hab' ich kein Thema.
00:18:14: Habe ich zu wenig Zeit bleibt das Ganze.
00:18:16: Da gibt's ein spezielles System im Hirn das sogenannte Glymphatische System heißt es und das ist eben dieser Aufräumprozess der abläuft.
00:18:24: Also insofern ist Schlaf dahingehend extrem wichtig.
00:18:27: Plus, was kommt als zweite Komponente mit rein?
00:18:30: Wenn ich weniger schlafe habe eine Hormon-Fee-Regulation also eine Dysbalance.
00:18:38: Ich hab dadurch deutlich höhere Cortisolspitzen, die da laufen und damit habe ich eine Verschiebung ins Stresssystem, das wieder dazu führt dass sich eben leichter diese Ablagerungen bekommen ... ausreichend Zeit für dieses glymphatische System.
00:18:54: Also damit habe ich zwei Komponenten, weshalb Schlaf unfassbar wichtig ist auf die Demenzprophylaxe.
00:19:00: Also sprichst das Thema Stressreduktion auch
00:19:03: an?
00:19:03: Genau!
00:19:04: Also so verstehe ich das in der Phase vom Stress, dass der Körper mit Überleben beschäftigt und eben nicht mit Sachen, die im Langfristig dienen wie zum Beispiel Aufräumen, Entzündung reduzieren usw.
00:19:17: Und dementsprechend diese Phase braucht es um Proteine, den Müllkohl aus dem Gehirn rauszubringen.
00:19:23: Und das passt jetzt im Stress nicht und wenn man eben wenig schläft, passiert es auch eben nicht.
00:19:28: Richtig!
00:19:29: Du hast gerade noch angesprochen in das Thema Alkohol?
00:19:32: Jetzt gibt's ja auch das Gegnergument zu sagen ... Ja, in Italien gibts ja die Omas, sie sitzen im Dorfkern zusammen und trinken da jede Abend ein Wein und denken jetzt total gut bis sie neunzig sind.
00:19:42: Logischerweise ist das jetzt eine Anekdotisch, also so ein typisches Stammtischparole aber da ist ja schon was dran glaube ich zumindest.
00:19:49: ... wenn man den sozialen Aspekt mit reinbezieht.
00:19:52: Also falls, wenn man einfach sagt okay... ... man ist deutlich geselliger wenn man irgendwie sich zum... Gleisin Wein trifft am Abend.
00:20:01: Wie siehst du da den Trade-off?
00:20:03: Also sagen wir jetzt, überhaupt kein Alkohol mehr trinken um Long Javiti zu machen oder wie ist deine Einschätzung als Arzt so?
00:20:08: Also ich glaube auch dass man gleich möchte nicht aktiv zum Alkohl trinken hier motivieren.
00:20:13: das glaube ich wäre die falsche Message und wir haben ja mal eine Folge aufgenommen.
00:20:20: wie intensiv muss ich was machen?
00:20:21: also wie weit muss ich mich Kastein um Longjaviti durchführen können?
00:20:25: Kurz Antwort, dreihundert Tage im Jahr.
00:20:27: Das ist ein entscheidender Ja?
00:20:28: Genau, genau!
00:20:29: Ist es der Aspekt dass ich abends rauskomme mich mit anderen Treffen im Austausch bin mir gute Gespräche habe dadurch Informationen verarbeite und ich trinke da das Glas Wein am Abend mit?
00:20:45: ist es wahrscheinlich nicht das Glas Weinen was mich dann in die Demenz stürzt.
00:20:50: Ist es das Glas wein am Abend muss es unbedingt am Abend sein Dann wird es dann schon ein bisschen heikler, weil was passiert?
00:20:59: Ich trink das Glas Wein am Abend.
00:21:01: Das hat aber Auswirkungen auf meine Schlafqualität, weil das ist nicht der Moment wo ich's trinke, wo's schlecht ist sondern der Körper muss es ja abbauen!
00:21:08: bedeutet, in einem Moment wo mein Körper eigentlich aufräumen will beschäftige ich ihn mit Abbau dieses Giftes sozusagen.
00:21:17: Also ich nehme ihm Möglichkeit die Zeit für das zu verwenden was er eigentlich möchte.
00:21:23: wenn ich es auf die Spitze treibe in der Überlegung ja jetzt kann man natürlich sagen gut dann trinke ich das Glas Wein halter.
00:21:28: Mittag ist in der Tat sogar besser weil ich dann mehr Zeit hab und tagsüber abzubauen.
00:21:34: Und dann kann ich halt schön schlafen, also wenn's das Glas Wein sein muss ja, dann eher Mittag statt Abends aber ... Ja, Bottom Line um was gehts habe ich eine Gesellschaftenaspekt Richtung Demenz sicherlich besser.
00:21:47: Mhm.
00:21:47: Also kurz.
00:21:48: Aber
00:21:49: schaffe ich mich mit einem guten Glas Wasser zusammenzusetzen noch besser?
00:21:55: Genau!
00:21:56: Ich spreche es an, weil natürlich in ganz vielen, gerade hier in Europa natürlich die sozialen Strukturen oftmals mit Alkohol einhergehen und man das nicht so separat betrachten kann.
00:22:05: Also wir sagen grundsätzlich, für eine Demenzprävention ist ein Eingebunsern im sozialem Umfeld
00:22:10: viel wichtiger als jetzt mal ein Glas Wein am
00:22:12: Abend.
00:22:13: Und glaube ich auch die Demenz, die dann durch Alkohlkonsum passiert... Das ist dann aber auch wirklich das Fiese, ne?
00:22:19: Da musst du schon ziemlich hart an die Flasche gehen.
00:22:21: Ja ja und da noch alle.
00:22:21: wahrscheinlich ist es eher die Person, deren auch alleine wahrscheinlich Alkohol krank ist oder irgendwie sowas.
00:22:26: Da über solche Fälle reden wir, wo ein Alkoei
00:22:27: vielleicht auch
00:22:28: gespielt wird.
00:22:29: Also das zum Sinnfaktor.
00:22:30: und dann nächste letzte Rückfrage von mir dazu.
00:22:33: Du hast die familiären Risikofaktoren... Du wirst
00:22:35: nicht rauskommen dass du jetzt endlich Alkohl trinken kannst!
00:22:42: Die genetischen Risikophaktoren.
00:22:44: Du hast gesagt, man soll sich anschauen.
00:22:46: Großeltern, Eltern... Wie ist es da?
00:22:49: Also reicht ein Fall, dass ich hier ein höhtes Risiko habe.
00:22:54: Wenn nicht mehr Fälle habe, ist noch höher das Risiko.
00:22:56: Wie ist das zu bewerten?
00:22:57: und gibt's vielleicht noch einen präziseren Wert, das zu bewerten?
00:23:00: Je häufiger es vorkommt in der Familie, desto höher ist mein Risiko erst mal.
00:23:05: Beziehungsweise je höher ist das Risikot, dass Ich das Genetische mitbekommen hab, dass mein Risikofürdemenz erhöht!
00:23:13: doppelt gemoppelt.
00:23:14: Jetzt kann man da eine Wissenschaft draus machen und das möchte ich jetzt nicht so intensiv reingehen, weil sonst dreht man dadurch ja... Es gibt ein Blutwerten, den kann ich bestimmen und der kann mir zeigen habe ich ein höheres Risiko oder nicht?
00:23:30: Was bedeutet das?
00:23:32: wenn ich diese Bestätigung durch diesen Bluttest habe dann heißt es Ja!
00:23:37: Ich habe ein höhere Risiko potenziell vor meinem fünfundachtzigsten Lebensjahr leichter Demenz entwickeln zu können.
00:23:46: Was aber nicht automatisch heißt, dass ich Demenz bekommen werde?
00:23:50: Wenn ich mich um die anderen Punkte, die wir gerade gesagt haben kümmere, geht mein Risiko deutlich runter.
00:23:55: Wo liege ich bei dem Ganzen?
00:23:57: also...
00:23:58: Wollen wir noch einmal kurz ... Also der Wert, was ist das für einen Wert und was kann dabei rauskommen?
00:24:03: Ja!
00:24:04: Das ist das sogenannte Apolipoprotein-E-Wert.
00:24:07: Also Apoe abgekürzt.
00:24:09: Man muss sich das so vorstellen, man bekommt quasi ein genetischen Teil vom Vater und einen genetischem Teil von der Mutter.
00:24:16: So!
00:24:16: Und wenn ich mir diesen Wert anschaue dann habe ich eine Zahl was vom Vater kommt schrägstrich einezahl was von der Mama kommt.
00:24:24: Und diese Zahlen sind zwei drei oder vier.
00:24:28: Der Drei-und Dreikombination ist das was den Normaltyp sagt.
00:24:32: man ist also dass was ich an sich sonst am wenigsten risiko allgemein bringt.
00:24:39: Also Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, für Demenz etc.
00:24:42: Wenn ich das habe dann ist wie hoch mein Risiko bei drei und dreien?
00:24:46: Dann ist das Risiko ungefähr zehn bis fünfzehn Prozent Demenz vor meinem acht vormund achtzigsten Lebensjahr entwickeln zu können.
00:24:54: Dann muss ich mir anschauen hab Ich und da ist es der die Zahl für Dementsrisiko ist die vier.
00:25:01: also habe ich irgendwie zwei und vier drei und vier oder habe ich zwei Vierer Vier und vier.
00:25:10: Wenn ich nur eine vier dabei habe, also klassischerweise drei und vier dann hab' ich ein Risiko von zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent vor meinem fünfundachtzigsten Lebensjahr Demenz zu entwickeln.
00:25:22: Und wenn ich jetzt das volle Lotto spiel und von beiden Eltern dieses Risiko gehen mit bekomme Also vier und vier Dann habe ich einen Lebenszeitrisiko sagt man dazu Von fünfzig bis sechszig Prozent eben Demenz zu bekommen.
00:25:40: Also kurz gesagt, wenn man das wirklich mal genau wissen möchte kann man so ein Blutwert bestimmen?
00:25:45: Das geht eigentlich überall.
00:25:47: Die Technik erfüllt sich eigentlich überall vor und dann kann man sagen... Wo liegt mein Risiko ungefähr?
00:25:54: Die kleine Vorwarnung, nur aus unserer Erfahrung.
00:25:56: Wenn man damit zu einem normalen Hausarzt geht kann es sein dass der Hausarz sagt das möchte ich dir nicht bestimmen weil das ist ein Wert der kostet glaube ich dreißig Euro und er hat aber also du musst halt dabei beraten werden und so und das ist also wenig Umsatz viel Arbeit viele Ärzte nicht machen.
00:26:13: Und haben wir nur als Feedback bekommen dass es oftmals einfach verneint wird diesen Wert bestimmt zu lassen.
00:26:18: Aber man kann den schon bestimmen Wir bestimmen ihn auch um das Risiko einmal zu verstehen, weil wir glauben ... Wenn du ein Risiko kennst, gehst du ganz anders damit einfach um.
00:26:29: Gibt auch andere.
00:26:30: Meine Mama
00:26:30: z.B.,
00:26:31: sagt dann, nee, das Risico will ich gar nicht wissen von mir?
00:26:34: Absolut!
00:26:34: Also hab ich durchaus auch bekannt, ich sag ne.
00:26:37: Weil dann weiß ich, dass das Spiel permanent unterschwellig mit und es ist genau das, warum eben mancher sich ein bisschen davor zurückhält, das abzunehmen.
00:26:46: Du musst dich schon mit der Person auseinandersetzen.
00:26:48: Also du musst es dann diskutieren und du musst einschätzen können, was macht das mit der Personen?
00:26:53: Und du musst dir selber auch mal die Frage stellen... Was bedeutet das für mich wenn ich jetzt so ein Risiko weiß, wenn das permanent mitschwingt?
00:27:00: Bei mir ist andersherum.
00:27:00: also ich habe dieses dreiundvier, sprich ich weiß, ich hab einen zwanzig bis fünfundzwanzigprozentiges Risiko vor meinem vormonachtzigsten Lebensjahr Demenz bekommen zu können war für mich ein Hauptansporn zu sagen, okay ich muss mich einfach noch mehr um meine Gefäße kümmern und meine Durchblutung kümmern.
00:27:18: Ich muss nicht noch mehr über die Risikofaktoren kümern weil ich eben weiß wenn ich das tue kann ich dieses Risiko runterfahren.
00:27:26: also für mich war es einen Ansporn der mich jetzt nicht nachhaltig verunsichert aber der mir schon als reminder da ist sagen komm Junge bleibt dran kümmere dich darum.
00:27:35: Aber das muss man für sich selber rauskriegen oder mal überlegen, wie reagiere ich da drauf?
00:27:42: Ja.
00:27:42: Und das zu den Risikofaktoren... Da noch eine Frage also ist das Risiko gleich beim Männern und bei Frauen jeweils?
00:27:49: Nee, also dann muss man sagen dass Frauen deutlich stärker und häufiger betroffen sind.
00:27:54: Also da spielt zum einen rein, dass Frauen an sich eine längere Lebenserwartung haben.
00:27:59: Das heißt sie haben an sich auch schonmal mehr Zeit, dass was passieren kann.
00:28:05: Plus bei Frauen ist es eben ... oder geht man derzeit davon aus auch darauf zurückzuführen, dass sie sehr früh eine hormonelle Umstellung haben und diese Hormonprozesse die ablaufen können da das Risiko erhöhen.
00:28:18: Dementsprechend haben Frauen dann nicht deutlich höhere Risiko- oder Belastung.
00:28:24: Genau also ungefähr zwei Drittel aller Alzheimer-Patienten sind Frauen.
00:28:29: Sind Frauen?
00:28:30: Bei logischerweise Fünfzig, fünfzig Verteilungen.
00:28:33: Es gibt quasi genauso viele Männer wie Frauen auf der Welt.
00:28:36: Also überrepräsentiert
00:28:38: dabei.
00:28:40: Okay das ist einmal so ein Risikofaktor und jetzt würde ich gerne mal mit dir durchsprechen was kann man denn jetzt tun um eben das zu vermeiden?
00:28:48: Erstmal kennt dein Risiko und dann ist ja immer die Antwort Dann geh aktiv in die Prävention.
00:28:53: Lassen Sie sich jetzt einmal gern ein genaues System aufbauen Wie man Demenz bei sich konkret verhindern
00:28:59: kann.
00:29:00: also Ein Punkt vorweg noch, man muss sich vor Augen halten.
00:29:03: Es gibt eine sogenannte Demenzschwelle, das bedeutet ich muss anschauen wie gut ist meine geistige Leistungsfähigkeit.
00:29:11: und es gibt eine Demenschwelle bei der man sagt wenn deine Leistungsfähigkeit soweit abgefallen ist dass du unter diese Demenschwelle kommst dann geht die Erkrankung los.
00:29:19: Bedeutet Ich muss meine mentale Leistung so hoch wie's nur irgendethalten weil wenn ich mich permanent um meine mentalen Leistungen kümmere nehme ich auch über die Jahre hinweg weniger stark von den geistigen Fähigkeiten ab.
00:29:34: Wie schaffe ich das?
00:29:36: Wie man vorhin gesagt haben, absoluter Hauptpunkt ist Schlaf!
00:29:40: Also wenn ich als erstes Prävention für Demenz machen möchte, kümmere ich mich mal um meinen Schlaf.
00:29:45: Ich muss schaffen dass ich ruhig schlafe, dass ich mein Tiefschlaf habe, dass sie sieben bis acht Stunden pro Nacht schlafen
00:29:52: oder beziehungsweise etwas länger, also wir hatten dazu auch eine Eigenfolge zu Schlaf gemacht.
00:29:56: Ich hab die Range vom Alter, wenn man in seinen zwanzigern und dreißigern ist, lohnt es sich auch etwas länger zu schlafen.
00:30:02: Danach sind sie sieben bis acht Stunden, die im Ideal sind.
00:30:04: Und da habe ich dich Schlafenszeit nicht Zeit im Bett.
00:30:07: Genau, Augen zu und weg.
00:30:11: Also das wäre mein absoluter erste Prio an sich.
00:30:15: Dann zweiter Punkt mental fordern, egal wie!
00:30:20: weitere Ausbildung machen, weiteres Studium machen.
00:30:23: Sich im Job fordern lassen, mental fordern lasen, lesen neue Sportart lernen, neues Instrument lernen, neue Sprache lernen.
00:30:33: alles was mich irgendwie aus meiner geistigen Wohlfühlzone rausschubst und mich neu fordert ist definitiv aktives Einzahlen auf die Demenzprävention.
00:30:44: ja das als zweiten Punkt
00:30:47: und da ganz wichtig also dass Was malen wir damit mit mit mit fordern was eben ist der nicht optimal wäre.
00:30:56: du hast eine einen job wo du ich sag mal sagen haben die wenigsten dir zuhören aber Daten aus einer excel in einem system kopierst das machst du jeden tag letzten zwanzig jahren kommt nach hause setzt sich von fernseher und schliefst, das war's sozusagen.
00:31:14: Wenn du so was zum Beispiel hast, kann man davon ausgehen, vielleicht eine Schwierige in der mentalen Forderung?
00:31:18: Ich vermute jetzt aber mal, dass wahrscheinlich eher bei den Leuten nicht zuhören die alle anspruchsvolle Berufe haben, wahrscheinlich eher ... Der Stressfaktor hat tatsächlich eine Rolle spielt als die wenigen Frauen.
00:31:30: Also wir hatten es mal so gesagt, the highway to hell ist wirklich mental nicht gefordert im Job.
00:31:35: Du gehst heim, trinkst dein Abendbier... Zöger ist es mit Fernsehschaun raus, gießt spät ins Bett, schläft kurz.
00:31:41: Dann kannst du sagen wunderbar also mit Anfang Achtzig bin ich dabei.
00:31:46: Wie du richtig sagst wahrscheinlich bei den meisten eher der Stressfaktor.
00:31:48: das ist dann quasi die dritte in Bunde.
00:31:51: Also wenn ich es habe dass sich in meinem Job Lösungen finden muss irgendwelche Probleme überleg oder so da gefordert Bin.
00:31:58: dann ist es in der Tat der Stress Faktor.
00:32:00: also dass Ich Schau Dass ich wirklich mein Hormon Level ausgeglichen bekommen, dass ich eben nicht zu hohe Cortisol-Level habe.
00:32:08: Dass ich nicht so viel entzündliche Prozesse hab damit ich nicht zu sehr im Sympathikus laufe.
00:32:14: also wie du vorhin gesagt hast hier mit Kampf und Einstellung Das ist das dritte als ich muss schauen mein Stressmanagement dahingehend.
00:32:23: Dann wenn ich die Punkte habe kann ich anfangen, mich um die Dinge zu kümmern, die ich vorhin angesprochen habe.
00:32:31: Dass ich eben schaue wie ist mein soziales Umfeld?
00:32:33: Wie viel Interaktion, Sozialinteraktion habe ich?
00:32:36: Habe ich bereits beim Job das Ganze also Kaffeepause treffe ich weh, spreche ich mit oder sitze ich nur im Homeoffice und kriege eigentlich gar nichts mit.
00:32:45: dann eben auch wie oft mache ich was mit meiner Familie, wie oft mach ich etwas mit Freunden solche Dinge?
00:32:51: Ich würde regelmäßig mir Spätestens alle zwei Jahre würde ich mir einmal See und Hörtest machen, um eben wirklich frühzeitige Veränderungen zu bekommen.
00:33:01: Weil das Problem ist wenn sich See- und Hörkraft verändert oder schlechter wird, adaptiere Ich weil das lässt so ganz heimlich nach Und ich stelle mich darauf ein und wenn es eben zu schlecht ist, kapiere ich's gar nicht.
00:33:16: Weil ich dann schon voll in dem Tunnel bin.
00:33:19: Wenn ich regelmäßig testen lasse wo ich stehe kann ich eben früh genug Mitbrille mit Hörgerät was auch immer dagegen angehen.
00:33:26: also das ist auch so einen Punkt den muss man einfach frühzeitig auf einem Schirm haben.
00:33:31: Mit dann eben ja wie wir vorhin gesagt hatten Sportart, wenn ich irgendwas mache, clever wählen.
00:33:41: Dass sich eben nicht irgendwie permanent einen auf den Kopf bekommen.
00:33:44: Also ich würde jetzt permanent Boxen gehen oder Football spielen oder es gibt Studien die zeigen dass auch ein Verlauf bei Fußballern ist gerade durch die Kopfbälle sind natürlich Sportarten die jetzt nicht unbedingt positiv drauf einzahlen.
00:33:58: also wenn ich wirklich optimiert machen möchte genau das das wären so an sich mal die die primären Sachen.
00:34:05: Dann muss ich zusätzlich eben schauen, habe ich alle Themen durchgespielt die auf meine Gefäß-Gesundheit einspielen.
00:34:12: Also dass sich die Durchblutung halte.
00:34:15: Bedeutet.
00:34:16: hab' ich Übergewicht?
00:34:17: Ja oder nein?
00:34:18: Habe ich zu hohes Cholesterin?
00:34:20: Hab' ich einen so hohen Blutdruck?
00:34:22: Das werden dann noch mal Fragen, die ich mir stellen muss oder die angegangen werden müssen um eben dann eine dieser anderen Formen diese vaskulären Demenz zu verhindern das einfach meine Durchbluttung gut bleibt.
00:34:33: Was ist mit Entzündungswerten?
00:34:36: Entzündungswerte zahlen insofern darauf ein, weil entzündliche Prozesse auch diese Ablagerungen triggern können.
00:34:41: Also dementsprechend habe ich irgendwelche chronischen Entzünnungen im Körper, komme ich aber auch zusätzlich nochmal über die Schiene.
00:34:49: bei Entzünden habe ich ja immer das Thema mit Gefäßen und Verkalkung weniger durch Blutung also auch hier Entzindung ganz großes Thema.
00:34:57: Und das ist also uns noch einmal zusammenzufassen, diese Faktoren die du gerade genannt hast.
00:35:02: Jetzt kann man sagen ach wie viele sind die nächsten To-Do's, die mir hier die beiden Jungs aufschreiben?
00:35:07: Mist!
00:35:08: Das Schöne ist aber... Also wenn man sich jetzt mal zurück erinnert an unsere Folgen zu auch Herzinfarkt Schlaganfall, auch zu Krebs und Diabetes.
00:35:16: Diese Faktore die Du gerade genannt hast, hohes Cholesterin über Gewicht, hoher Blutdruck, entsündliche Prozesse, wenig Schlaf.
00:35:23: All das sind ja Fakturen, die auch genau so Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs.
00:35:28: Alle das beeinflussen.
00:35:29: Das Schöne ist sozusagen man braucht also nur einmal ein System dass diese Faktoren eben abbildet und dadurch zahlst du automatisch darauf ein.
00:35:36: all diese sagen auf Deutsch Scheißkrankheiten zu vermeiden heißt aber gleichzeitig wenn Du hier das schleifen lässt hast Du eben eine doppelte und dreifache Ein Effekt, der sich auch gegenseitig miteinander potenziert.
00:35:50: Weil du musst auch sagen... Kriegst
00:35:51: dir die eine?
00:35:51: Kannste eigentlich auf die andere Erkrankung warten!
00:35:53: Ja,
00:35:54: weil wenn man es mal immer sich vorstellt also sagen wir jetzt wirklich ich erkranke an einen Schlaganfall und bin dann nicht mehr ganz mobil.
00:36:04: Natürlich bin ich weniger sozial in der Interaktion natürlich bewege mich weniger Und natürlich kannst du aus eines Dementes schneller kommt Und genau so andersherum.
00:36:14: Ich bin Dement, natürlich bin ich da nicht mehr so aktiv, man nicht mehr für Sport, leg vielleicht einen Gewicht zu, bewegt mich nicht mehr viel... Also alle zahlen aufeinander ein und deswegen ist so ein gesamtes präventives System eben wichtig was
00:36:27: immer anspricht.
00:36:28: Du hattest jetzt mit Bewegung gesagt das ist in der Tat was wir noch nicht explizit rausgestellt haben auch als präuentiven Faktor.
00:36:36: Bewegung!
00:36:37: Also Sport treiben unbedingt.
00:36:40: Da gibt es geniale Studien, die gezeigt haben dass bereits Demenz erkrankte wenn man mit den angefangen hat regelmäßig Ausdauersport zu machen.
00:36:48: da ist Ausdauer Sport zahlt noch mal mehr in die Prävention oder in die Verbesserung der Symptomatik ein als nur Kraftsport muss man sagen.
00:36:58: also man mit dem Ausdoursport begonnen hat ist sogar das Demenz Level besser geworden.
00:37:04: Also es ist nicht ganz weg, aber man hat gemerkt irgendwie kriegen sie mehr auf den Schirm als davor.
00:37:09: Dementsprechend weil auch hier in dem Moment der Bewegung habe ich einen gewissen Abbau- und Regenerationseffekt was diese Ablagerungen angeht.
00:37:20: Und drum ist auch hier Sport das absolute Arno.
00:37:24: Und ja, Sport zahlt natürlich auch auf die anderen Erkrankungen positiv ein.
00:37:28: Ja
00:37:29: also jetzt haben wir einmal kurz gesprochen über die inneraktiven Berufsphase.
00:37:34: Zügungen durchgesprochen.
00:37:35: Und wenn man ins Zulag geht, okay, man hört jetzt nach dem Beruf auf, vielleicht wenn wir auf diese Phase noch einmal rauf gucken könnten?
00:37:41: Was würdest du empfehlen, wenn man eben diesen geistigen Rhythmus vom Beruf nicht mehr hat wie man dann aktiv für Prävention im Beitragen kann?
00:37:51: Dann kriege das ja ganz oft mit dass Leute eben topfit sind, dann in Rente gehen und dann aber
00:37:57: abbauen und da einbrechen.
00:37:59: Wie kann man das verhindern?
00:38:00: Also ich muss mir, wenn ich den Plan habe mit dem Arbeiten aufzuhören.
00:38:04: Muss mich im Vorfeld eine Struktur bauen, dass ich Aufgaben habe.
00:38:09: Dass ich weiß, ich hab etwas wo ich mich weiter mental vordere.
00:38:13: Ist es etwas, dass ich irgendwo als Beraterfunktion drin bleibe?
00:38:16: Ist das etwas, was ich volontäre Aufgaben annehme und mich um irgendwas kümmere.
00:38:21: Ist es, dass in einem Verein tätig bin und den aufs nächste Level hebe oder irgendetwas?
00:38:26: Viele ältere Herrschaften die ich kenne haben angefangen, dann Seniorenstudiengänge zu machen zum Beispiel.
00:38:33: Da gibt's tolle Programme an den Unis.
00:38:36: Aber egal wie ... Und ich darf mir da nicht erst Gedanken drübermachen wenn ich mit dem Arbeiten bereits aufgehört habe, weil dann ist es um so schwerer da reinzukommen zu sagen ich muss mir im Vorfeld Gedanken machen und die Weichen stellen dass wenn ich einen Tag X aufhör das ich weiß morgen stehe ich dafür auf und mache so und so weiter.
00:38:56: Aber ich brauche etwas wo ich mental gefordert bin täglich geforderd bin.
00:39:00: Ich muss mir die neu erlangte Freiheit nehmen an Zeit dass sich das mehr in Sport investieren.
00:39:08: Hoffentlich fällt dadurch dann auch schon mal ein großer Punkt von Stress quasi ab, wo man sagen kann der Faktor ist auch raus.
00:39:16: Oder alternativ kann man sich auch überlegen natürlich auch Immobilien zu haben und verwalten so einen Job on the side also auf der Seite sozusagen nebenbei zu haben Auch das ist toll oder eben wirklich Sport zu machen oder auch zu reisen.
00:39:29: und da merkt man wieder wie wichtig dann es wiederum ist
00:39:31: auch körperlich fit zu sein.
00:39:33: Und
00:39:33: so spielt ihm beides aufeinander.
00:39:36: Spannenderweise, ich muss sagen... Ich habe mal einen Zeit lang in einem Seniorenwohnheim gearbeitet.
00:39:42: Da war es ganz interessant.
00:39:44: Da wars immer so die Senioren, die Demenz hatten, nicht mal von der Demenzstation tatsächlich.
00:39:51: Die waren körperlich total fit interessanter Weise.
00:39:54: In dem Seniorenheim waren, das war ein anderer Flügel, die mental fit waren.
00:40:00: Die Dingingskörperlich nicht so gut.
00:40:03: Ich weiß nicht, ob das ein ...
00:40:05: Interessant.
00:40:05: Ein
00:40:06: Selektionsbis ist, weil jeder der im Seniorenheim ist, einen Grund braucht, um im Seniorenhalm zu sein.
00:40:12: Aber
00:40:13: ähm... Es ist ein interessanter Punkt aber könnte ich jetzt keine Verbindung haben?
00:40:17: Okay, okay.
00:40:19: Anekdotische Beweise sind das!
00:40:20: Ich
00:40:20: weiss nicht in was für'n Bootcamp du da warst.
00:40:25: Genau.
00:40:26: Und das zur Prävention.
00:40:28: Wenn man jetzt aber sagt, hat die Prävenzion nichts gebracht Krankheit.
00:40:35: Ist das dann einfach eine Reise, auf der man automatisch ist?
00:40:38: Oder kann man die irgendwie auch medikamentös behandeln oder verhindern?
00:40:41: Also du kannst medikamente etwas machen.
00:40:43: Das Problem ist nur ... Du kannst es symptomatisch verlangsamen.
00:40:50: Du kannst den Abbauprozess einfach nur verlangsamen aber nicht mehr rückgängig machen und du kannst ihn auch nicht stoppen sondern du kannst es wirklich nur langsamer machen.
00:41:00: Da gibt es verschiedene Ansätze.
00:41:01: Es gibt einmal, also man weiß dass quasi die Informationen von einem Nerv zum anderen als in so einer Nerven-Synapse damit ich geistig gut funktioniere wird über einen speziellen Stoff, also Acetylkulin weitergegeben und das gibt
00:41:16: z.B.,
00:41:17: es gibt auch ein Enzym das baut dieses Acetylkulin ab bedeutet Ich krieg einfach mein Botenstoff nicht mehr richtig weiter Und es gibt eine medikamentöse Behandlung, bei dem man eben dieses Enzym stoppt.
00:41:30: Damit ich maximal viel Botenstoff habe was eben weitergegeben wird damit eben alles noch irgendwie intakt bleibt.
00:41:38: Es gibt Medikationen die also richtig Antikörper die versuchen diese Proteinablagerungen wie abzubauen oder zu verhindern.
00:41:48: aber ist das eben nichts was was das ganze reversible macht?
00:41:51: und dementsprechend ja es gibt medikamenteuse Ansätze auf verschiedenen Bereichen, die im Hirnprozesse steuern.
00:42:02: Und dann oftmals werden die Medikamente auch kombiniert weil man sagt wir bauen ein bisschen Protein ab so gut es geht und schauen dass wir wieder funktionelle Hirnmasse herbekommen plus wir lassen so viel Informationstransmitter wie nur geht in der Synapse und fahren den Rechner wirklich komplett hoch.
00:42:22: das ist eben so viel wie möglich noch rauszuholen ist.
00:42:25: Also diese Kombination gibt's gar nicht selten, aber ich kann eben nicht alles wieder rückgängig
00:42:30: machen.".
00:42:33: Gibt Medikamente?
00:42:34: Willt es wahrscheinlich ein bisschen zu weit führen das da und zu besprechen?
00:42:37: wir würden eher sagen also man will das ja vor allem vermeiden dass man überhaupt
00:42:41: in der Tat ... Du kannst dann nur ein bisschen Flächenbrand betröpfeln aber du kannst der größte Hebel in der tat für die Erkrankung demenz oder diesen Formenkreis Demenz, ist über die Prävention.
00:42:56: Also der Hebel ist deutlich stärker als die Medikamente.
00:42:59: Abschließend vielleicht noch jetzt kursieren ja auch immer wieder Supplements, die gesagt werden nehmen diese Supplement und du hast keine Demenz mehr.
00:43:09: was es dazu deine Einschätzung?
00:43:12: Es gibt aktuell noch kein Supplement bei dem ich eine ganz klare Evidenz nachweisen kann.
00:43:20: wenn du das nimmst verhinderst du Demenz, das gibt es so nicht.
00:43:25: Es gibt ein Supplement Kreatin bei dem weiß man dass es positive Effekte auf die Hirnfunktion an sich hat bedeutet aber was ist der Hebel?
00:43:38: Ich kann mit Kreatinen Informationen die auf mich einprasseln schneller verarbeiten.
00:43:44: also ich werde kein Einstein dadurch Aber ich kann zumindest die Prozesse die im Hirn laufen unterstützen.
00:43:51: Und das ist aber das einzige, was man bis hier nachweisen konnte, dass ich einen positiven Impact auf mein Hirn habe.
00:43:59: Sonst gibt es derzeit keinen Supplement wo man sagt ganz klare Nachweis.
00:44:03: Es gibt zunehmend die Aussage hinsichtlich Lithium Bei Lithium ist es so, dass es eine sehr starke Korrelation gibt Hinsichtlich der Einnahme oder Nicht-Einnahme zu dem was im Hirn passiert.
00:44:19: Und es gibt einen sehr, sehr engen und guten Vergleich von den Effekten die ich in einer speziellen Studie hatte beim Menschen.
00:44:27: Verglichend zu Effekte die ich bereits nachweisen konnte in der Tierstudie.
00:44:32: Jetzt muss man zurecht sagen wir Menschen sind aber keine Tiere, aber dadurch dass sich ein ähnlichen Effekt nachweisen könnte kann nicht die Korrelation ziemlich gut zusammenbringen.
00:44:44: Aber wie es halt immer bei Studien bisher ist Es ist noch kein signifikanter Nachwahl.
00:44:51: Zulizium selber machen wir auch nochmal eine eigene Folge, gerade weil es so heiß diskutiert wird.
00:44:57: Auch ihr habt die Bildzeitung schreibt ja mittlerweile selbst dazu also bezahlt da einmal kurz in die Studien rein zu gucken.
00:45:02: das machen wir gemeinsam.
00:45:05: Zu Kreatin noch einmal wie viel Gramm Kreatinen sollt ich zu mir nehmen am Tag?
00:45:10: Fünf
00:45:10: bis zehn Gramm
00:45:11: am Tag!
00:45:14: Da ist es in der Tat, wenn ich's ganz perfekt optimal machen möchte.
00:45:20: Wenn ich Sport gemacht hab danach, dann habe ich auch die muskulären Effekt den Kreatin mit sich bringt.
00:45:24: Aber allgemein gesagt ist es wichtig einmal am Tag rein.
00:45:28: Wann und wie und wo?
00:45:29: erst mal egal?
00:45:30: Hauptsache, das ist am Tag drin!
00:45:31: Okay,
00:45:33: einmal im Tag fünf bis zehn
00:45:34: Gramm.
00:45:35: Genau.
00:45:36: Alles klar.
00:45:36: Das heißt, dass man jetzt immer zusammenfassen darf.
00:45:38: also Demenz bedeutet... ...das Gehirn funktioniert nicht mehr richtig.
00:45:45: Das kann passieren durch Verklebungen im Gehirn.
00:45:48: Die sind nicht mehr umkehrbar oder durch kurzeitige Stromausfälle, durch Gifte, Traumata und so weiter.
00:45:57: Wir haben uns heute auf das Nicht-Verhinderbare fokussiert, weil dafür die meisten Angst haben.
00:46:03: Und wir haben uns jetzt besprochen also wie das entstehen kann?
00:46:05: Es gibt dafür familiäre Risikofaktoren, die kann man bestimmen mit einem Blutwert.
00:46:10: Du kannst Risikophaktoren wie soziale Isolationen, wenig Bewegung, wenig mentale Forderung... viel Stress, wenig Schlaf sehr gut zusammenfassen.
00:46:19: und die Prävention von dieser schlimm Krankheit liegt wirklich darin genau an diesen Hebeln eben zu schalten.
00:46:27: Sozial aktiv zu sein sich mental zu fordern ausreichend zu schlafen geringe Inzündungsprozesse zu haben auf all die anderen Risikofaktoren zu achten die sonstigen Krankheiten bewirken also Blutdruck, Cholesterin Entzündungswerte.
00:46:44: Mit diesem System kann man dann schlussendlich bis zu forty-fünf Prozent aller Demenzfälle vermeiden.
00:46:51: Genau!
00:46:52: Und wir hoffen, dass euch dieser Podcast ein Wegweiser angegeben hat um genau das
00:46:57: geben zu tun.
00:46:59: Ganz jetzt
00:47:00: hinten?
00:47:00: Danke
00:47:01: euch!
00:47:01: Ciao ciao!
00:47:02: Tschüss.
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